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Stealers beenden Saison 2010 mit kleiner Sensation
Mit einer eindrucksvollen Leistung konnten die Baseballer der HSV Stealers den Top-Favoriten Buchbinder Legionäre Regensburg am Freitag Abend mit 5:4 schlagen. Im vierten Spiel der Serie setzte sich der Südmeister erwartungsgemäß mit 11:1 durch und zog ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ein.
Spiel 1: Mit bester Saisonleistung zum Sieg:
Nach zwei knappen Niederlagen im letzten Jahr und einer weiteren am vergangenen Wochenende, wollten die Stealers nun endlich beweisen, dass sie den Favoriten aus Regensburg auch tatsächlich besiegen konnten. In die richtige Richtung brachte die HSV Baseballer dabei Australier Patrick Maat im ersten Inning. Sein weiter Homerun gegen Regensburg Starter Boris Bokaj führte bereits im ersten Inning zur 1:0 Führung. Für Bokaj, der das Spiel nur zwei Batter später auf Grund einer Rippenverletzung vorzeitig verlassen musste, übernahm Philipp Hoffschild auf dem Mound. Die Regensburger Antwort auf die Hamburger Führung ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem Double von Petr Cech brachte Ludwig Glasers Basehit auch den ersten Regensburger Punkt im ersten Spielabschnitt über die Homeplate. Nach einer mehr als eineinhalbstündigen Regenunterbrechung lud ein Hit-by-Pitch an Marcel de Vos im dritten Inning die Bases. Hoffschild zeigte allerdings keine Nerven und setzte die nächsten zwei Schlagleute per Strikeout zurück auf die Bank. In der Folge dominierten Hoffschild und sein gegenüber Daniel Harms die gegnerischen Offensiven. Erst im fünften Inning konnten die Stealers erneut in Führung gehen. Rightfielder Jerome Rousseaus Two-RBI-Double brachte die Stealers mit 3:1 in Front. Zwei Spielabschnitte später glichen die Gastgeber nach Single Matt Vance und Triple Cech das Spiel ein weiteres Mal aus. Nach über 7 Innings war dann der Arbeitstag von Daniel Harms beendet, der mit seiner beachtlichen Pitching-Leistung gegen den Südmeister (7 1/3 IP, 3ER) das beste Spiel seiner noch jungen Karriere ablieferte. Das neunte und letzte reguläre Inning eröffnete Michael Kujoth mit einem Basehit, Brehan Murphys Sacrifice Bunt bracht ihn auf das zweite Base, von wo aus er auf ein Single von Thomas Riedner scoren konnte. Mit einer 4:3 Führung im Rücken gingen die Hanseaten dementsprechend in die untere Hälfte des neunten Spielabschnitts. Stefan Kruse, der Harms zuvor auf dem Mound abgelöst hatte, konnte nicht verhindern, dass die Gastgeber bei keinem Aus alle Bases besetzten. Ludwig Glasers Flyball auf den Centerfield Warning-Track brachte anschließend das 4:4 nach Hause, der Versuch auf das Play auch den Siegpunkt von der zweiten Base scoren zu lassen konnte aber verhindert werden und somit ging es in die Verlängerung. Dort sah sich der für Hoffschild eingewechselte René Herlitzius nach Walk, Single und Walk ebenfalls mit geladenen Bases konfrontiert. Ein weiteres Base-on-Balls an Riedner brachte die Hamburger zum vierten Mal an diesem Tag in Führung. In der unteren Hälfte des zehnten Innings konnten die Legionäre zwar wiederum einen Runner bis auf die dritte Base vorrücken lassen, ein Comebacker zum Pitcher und ein Pop-Up besiegelten dann aber das Ende des Spiels und die Stealers konnten kurz nach Mitternacht ihren ersten Playoff-Sieg in zehn Jahren feiern.
Spiel 4: Legionäre machen kurzen Prozess
Ein weiteres Mal wollten sich die Hausherren allem Anschein nach aber nicht ärgern lassen. Bereits in den ersten beiden Innings zogen die Regensburger am Samstag gegen Eric Harms auf 4:0 davon. Erst im dritten Spielabschnitt konnten die Stealers gegen Starting Pitcher Eric Faint zählbares zu Stande bringen. Auf einen Basehit von Brehan Murphy kamen die Gäste noch einmal auf 1:4 heran, mehr Punkte sollten im weiteren Spielverlauf allerdings nicht mehr gelingen. Solche Probleme kannte die Regensburger Offensivreihe an diesem Tag nicht, ein weiterer Punkt im vierten und jeweils zwei im fünften und sechsten Spielabschnitt ließen die Führung auf 9:1 anwachsen. Den eindrucksvollen Schlusspunkt unter das Spiel setzte Chris Howard, der im siebten Inning mit seinem Two-Run-Homerun gegen den inzwischen eingewechselten Jens Hawlitzky für das vorzeitige Ende der Partie nach Ten-Run-Rule sorgte.
Die Regensburger stehen damit im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, wo sie auf die Paderborn Untouchables treffen, die sich nach einem 0:2 Rückstand drei Mal in Folge gegen die Mannheim Tornados durchsetzen konnten. Mit dem Einzug in die Playoffs und dem Sieg in Spiel drei können die Baseballer von der Elbe ihrerseits eine zeitweise durchwachsene Saison 2010 versöhnlich abschließen und nun bereits den Blick auf das kommende Jahr richten.
Mit einer eindrucksvollen Leistung konnten die Baseballer der HSV Stealers den Top-Favoriten Buchbinder Legionäre Regensburg am Freitag Abend mit 5:4 schlagen. Im vierten Spiel der Serie setzte sich der Südmeister erwartungsgemäß mit 11:1 durch und zog ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ein.
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