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Die Geschichte des Softballs in Hamburg beginnt mit den Hamburg Wildcats. Wie so vieles in dem Sport, waren auch die Anfänge dieses ersten Hamburger Softball-Teams im Stadtpark - 1991 mit einem kleinen, aber harten Kern. Alles, was es gab, waren Handschuhe, Bälle, Schläger und vor allem Motivation. Da ein Team aber aus mindestens neun Spielerinnen besteht, hieß es bald: schafft Frauen ran! Bekannte, Verwandte, Freundinnen - alles wurde angeschnackt. Wer sich im Praxistest bewährte, durfte bleiben... also alle, denn wählerisch zu sein, konnte sich diese - in Deutschland junge - Sportart noch nicht leisten. Trainer gab es bislang nicht, auch keine Liga, aber Freundschaftsspiele. Das mußte erstmal reichen. 1992 wurden der zusammengewürfelte Haufen aus dem Stadtpark zu den "Victoria Wildcats". 
Der Traditionsverein SC Victoria hatte damit eine neue Sparte: Softball. Und Hamburg hatte sein erstes Team. Die anderen, keulenschwingenden Frauen spielten in der Hansestadt zunächst weiter Baseball. Deshalb wurden Gegnerinnen in der Schleswig-Holstein-Liga gesucht. Den ersten Trainer gab es mittlerweile auch: Martin Dittmann. Das zahlte sich aus. 1993, in ihrer ersten Saison, qualifizierten sich die Wildcats als Neulinge und Liga-Erster gleich für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Speyer. Der 6. Platz (von acht Teams) war unter diesen Umständen ein echter Erfolg. 
1994 fanden endlich auch andere Hamburger Teams vom Baseball zum Softball. Mit acht Mannschaften hatte die Hansestadt ihre erste Softball-Liga. Schon damals fielen die Wildcats durch (aber nicht nur!) die mitgebrachten Kuchen bei Heimspielen auf. Ob Sieg oder Niederlage - sogar die Gegnerinnen bekamen ein Stück ab. Neuer Trainer war mittlerweile Lars Winkler, der die Wildcats die nächsten vier Jahre erfolgreich begleitete.  Auch in der Hamburger Softball-Szene tat sich was, und 1995 kamen durch den Zusammenschluß zweier Teams die "Knights" heraus. Seitdem lieferten sich Wildcats und Knights immer wieder heißumkämpfte Duelle. Jeder gewann mal - die Knights leider etwas öfter. Aber die Position des Hamburger Vizemeisters behaupteten die Wildcats konsequent: 1995, 1996, 1997, 1998... Dank softballinterner Nachrückregelungen, dem DM-Titel-Gewinn der Knights 1995 und deren Teilnahme am Pokalfinale 1996, konnten sich die Wildcats in den Saisons '96 wie '97 dennoch für die DM-Endrunden in Freising, bzw. Frankfurt qualifizieren. Beide Male kam am Ende ein 7. Platz heraus. Richtig gewonnen wurden immerhin einige Turniere, wie Ennepetal, Holm oder der Nord-Pokal. 1997 stellten die Wildcats sogar zwei Nationalspielerinnen. Das Team hatte enormen Zulauf, so daß es in der nächsten Saison mit zwei Mannschaften antreten konnte. 1998 zeichnete sich vor allem durch einen langersehnten Sieg im Ligaspiel gegen die Knights aus. Die Wildcats I waren also weiterhin ein ernstzunehmender Gegner. Die DM-Teilnahme mußte dennoch den Knights überlassen werden, die diesmal nicht den Gefallen taten, sich direkt zu qualifizieren, so daß der Lokal-Rivale als Liga-Zweiter hätte nachrücken können. Wichtiger aber war der Saison-Abschluß, das Qualifikations-Turnier für die Bundesliga '99. Hier konnten die Wildcats sich überzeugend durchsetzen. Mit dem 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 1999 in Mannheim haben die Wildcats die erste Saison der Softball-Bundesliga erfolgreich abgeschlossen. Gastgeber Mannheim Tornados wurden verdient Erste, und die Wildcats haben mit dieser Platzierung das beste DM-Ergebnis in der Wildcats-Geschichte erzielt. |